Suche nach weiteren vermissten deutschen Soldaten

Die folgenden Wehrmachtsangehörigen des 2. Bataillons, Luftwaffen-Jäger-Regiment 22, gelten laut Vermisstenbildlisten des DRK ebenfalls als vermisst. Einige von ihnen explizit in Psari, bei anderen ist der Vemisstenort unspezifischer.

Wir suchen nach lebenden Angehörigen der Vermissten.

Franz Arnold
Metzger
geb. 07.12.1923 Nürnberg
Gefreiter
Vermisstenort: Psari
Letzte Nachricht: 6.44

 

 

Franz Eßpanner / Esspanner
Stellmacher
geb. 21.04.1924 Tschechoslowakei
Obergefreiter
Vermisstenort: Griechenland
Letzte Nachricht: 10.44

 

 

Johann Feuchtner

geb. 02.04.1917 Thalberg / Niederbayern
Stabsgefreiter
Vermisstenort: Psari
Letzte Nachricht: 6.44

 

 

 

Leo Girsch
Schlosser
geb. 01.10.1915 Mülheim a. d. Ruhr
Unteroffizier
Vermisstenort: Griechenland
Letzte Nachricht: 5.44

Volksbund: Vermisstenort Psari 01.07.1944

 

W. Hinterholzinger
Landwirt
geb. 08.05.1921 Weimersheim / Mittelfranken
Obergefreiter
Vermisstenort: Peloponnes
Letzte Nachricht: 7.44

 

 

Arthur Klietsch
Autoschlosser
geb. 26.11.1919 Niederschlesien
Wachtmeister
Vermisstenort: o.A.
Letzte Nachricht: 1944

 

 

Hans Madel
Schlosser
geb. 22.05.1920 Remscheid
Obergefreiter
Vermisstenort: Südgriechenland
Letzte Nachricht: 6.44

 

 

Paul Monka
Kaufmann
geb. 23.10.1908 Polen
Jäger
Vermisstenort: Peloponnes
Letzte Nachricht: 7.44

 

 

Georg Schäfer

geb. 31.03.1923 St. Ingbert / Saar
Soldat
Vermisstenort: Peloponnes
Letzte Nachricht: 6.44

 

 

 

Hans Scheffler
Kaufmann
geb. 14.09.1911 Kostebrau / Lausitz
Obergefreiter
Vermisstenort: Psari
Letzte Nachricht: 7.44

 

 

Johannes Thal
Polizeibeamter
geb. 19.04.1900 Recklinghausen
o.A.
Vermisstenort: o.A.
Letzte Nachricht: 12.44

 

 

Rudolf Wald
Gärtner
geb. 27.04.1921 Tschechoslowakei
Obergefreiter
Vermisstenort: Peloponnes
Letzte Nachricht: 7.44

Die Vorgeschichte

Paul Gerhard Wierschke | Unteroffizier der WehrmachtDies ist mein Großvater Paul Gerhard Wierschke, geboren  am 21.5.1919 in Schönwitz / Kreis Falkenberg / Oberschlesien, heutiges Karców (Polen).
Er arbeitete als Gärtner bei der Rosenzucht Teschendorff in Cossebaude bei Dresden, als die Deutschen den Krieg entfachten. Wie die meisten jungen Männer seiner Generation musste er seinen Dienst in der Wehrmacht ableisten, um „dem Führer den Sieg zu bringen“.
Gerhard wurde 25 Jahre alt.

Vor einigen Jahren erstellte ich einen Familienstammbaum. Nach und nach füllte sich dieser Stammbaum mit Leben – Geschichten, Anekdoten, Erlebnisse, kleinere und größere Abenteuer.
Eine Seite blieb leer. In dem Feld, dass der Beschreibung meines Großvaters mütterlicherseits zugedacht war, prangte lediglich ein großes Fragezeichen.

Niemand aus meiner Familie konnte Näheres sagen, und meine Großmutter, Gerhards Frau, war bereits vor einigen Jahren verstorben.
Die einzige, vage Information war, dass er mit seiner Einheit nach Griechenland verlegt wurde und seit dem Truppentransport angeblich als vermisst galt.

Durch die Wirren der Nachkriegszeit, Übersiedlung, und nicht zuletzt durch die Herausforderung, sich in neuer Heimat allein mit zwei kleinen Töchtern eine Existenz aufbauen zu müssen, stellte meine Großmutter erst im Jahr 1965 einen Suchantrag beim Roten Kreuz.

Ich weiß heute nicht mehr, was mich bewog, dem Schicksal meines Großvaters so intensiv und verbissen nachzugehen. Vielleicht ist es der Umstand, dass sein Leben nach nur 25 Jahren ein so trauriges Ende fand.
Oder die damit verbundene Tatsache, dass er in keiner unserer Familiengeschichten jemals Einzug hielt.

Letztendlich machte ich mich auf die Suche nach ihm, und allein das zählt heute.

Die Nachforschung

Ich schrieb vier Institutionen mit der Bitte um Auskunft an:

  • die Deutsche Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht, Berlin
  • den DRK-Suchdienst, München
  • den Kirchlichen Suchdienst, Passau
  • den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Kassel

Zusätzlich bat ich im „Forum der Wehrmacht“ um Informationen zu Routen und Truppenbewegungen der Wehrmacht in / nach Griechenland, denn bislang ging ich davon aus, dass mein Großvater an seinem Bestimmungsort niemals angekommen war.

Es folgte eine lange, sehr lange Zeit des Wartens. Nach einigen Wochen trudelten jeweils Eingangsbestätigungen ein – durchweg mit dem Hinweis, dass die Nachforschungen „einen längeren Zeitraum in Anspruch nähmen“.

Im Laufe der nächsten zwei Jahre erhielt ich nach und nach die Antwortschreiben der vier Institutionen mit mehr oder minder brauchbaren Informationen:



Kirchlicher Suchdienst | Wehrmacht Vermisst Griechenland
wie von Ihnen gewünscht, haben wir unsere Unterlagen entsprechend Ihren Angaben geprüft. Ihr Großvater wird hier wie folgt geführt:

Gerhard Wierschke, geb. 21.05.1919 und auch als Paul Gerhard, geb. 21.05.1921, vermisst seit 01.07.1944

Zum Verbleib liegen uns keine Aufzeichnungen vor, was uns für Sie sehr leid tut.


Volksbund | Wehrmacht Vermisst Griechenland
Gerhard Wierschke, * 21.05.1919 Alt-Driebitz       Vorgangs-Nr. 933882

Unter der o.g. Vorgangsnummer haben wir Sie als Angehörige (n) bzw. Interessenten registriert. Somit können wir Sie zukünftig über die umfangreiche Arbeit des Volksbundes informieren.


DRK Suchdienst | Wehrmacht Vermisst Griechenland
Wierschke, Gerhard, geb. 21.05.1919

wir bedanken uns für Ihre Anfrage. Unsere Ermittlungen haben Folgendes ergeben:
Gerhard Wierschke, *21.05.1919 in Hammer, Bezirk Glogau/Schlesien;
Oberjäger (Unteroffizier) im II. Bataillon Luftwaffenjägerregiment 22, 7. Kompanie; auch 5./Jägerregiment 22 (L)
Feldpostnummer: 44173 und 50118;
Vermisstenbildliste DRK-Suchdienst München Band LM 2. Nachtrag Seite 337, 2-1;
letzte eigene Nachricht: Mai 1944, Griechenland;
lt. Meldung der Einheit Feldpostnummer 44173 (liegt beim DRK-Suchdienst München nicht vor) vermisst Feldwebel Schröder mit 28 Mann kam nicht vom Einsatz zurück.
Vermisst seit 02.07. 1944 Psari, Peloponnes (Auskunft Deutsche Dienststelle Berlin).

Der Suchauftrag besteht beim DRK-Suchdienst seit 1965. Die erste Anfrage stellte die Ehefrau des Vermissten Sophie Wierschke, geb. Wanzek., *01.05.1921. Die o.a. kursiv gesetzten Angaben stammen aus dem Suchantrag der Ehefrau vom 08.02.1965

Alle bisherigen Bemühungen des DRK-Suchdienstes München, das Schicksal von Gerhard Wierschke zu klären, blieben erfolglos. … . Gerhard Wierschke gehört nach wie vor zu den Menschen, die verschollen sind, deren Schicksal ungeklärt ist. Der Suchfall bleibt bis zu einer möglichen Klärung weiterhin offen.


Deutsche Dienststelle WAST | Wehrmacht Vermisst Griechenland
auf Ihre Anfrage vom 08.03.2010 nach dem militärischen Werdegang Ihres Großvaters und vom 25.10.2010 nach seinem Verbleib teile ich Ihnen mit, dass die Personalpapiere (Wehrpass, Wehrstammbuch, Stammrolle, etc.) hier nicht vorliegen; sie sind vermutlich durch Kriegseinwirkung verloren gegangen.

Aus sonstigem Schriftgut der ehemaligen Wehrmacht wird Folgendes bestätigt:

– Wierschke, Gerhard, geboren am 21.05.1919 in Alt-Driebitz

Erkennungsmarke – 290 – Lw.Bau.Kp. 6

Dienstgrad:                  Oberjäger (Unteroffizier)

Truppenteile:
lt. Meldung vom 08.12.1939 Luftwaffen-Bau-Kompanie 6/ IV (motorisiert)
Einsatzraum: Sorau, später Liegnitz
– bis Februar 1944 liegen keine Meldungen vor –
lt. Meldung vom 10.02.1944  5. Kompanie Jäger-Regiment 22 (Luftwaffe)
(= Feldpost-Nr. 44 173 B)
Unterstellung: 11.Feld-Division (Luftwaffe)
Einsatzraum: Feb. 1944 – Juli 1944 = Griechenland

Vermisst:        02.07.1944 bei Psari / Peloponnes
Die Vermisst-Meldung enthält den Vermerk:

„Von Banden verschleppt, vermutlich ermordet“

Über den Verbleib Ihres Großvaters ist uns nichts bekannt geworden.



Gegen die Web-Community „Forum der Wehrmacht“ hegte ich aufgrund der etwas martialischen Aufmachung anfangs einige Ressentiments. Völlig unbegründet, wie sich schnell herausstellen sollte. Die Teilnehmer/-innen glänzen durch fundiertes Wissen, beeindruckende private Archive, und nicht zuletzt eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft.
Der Umgangston ist freundlich und sachlich.

Hier erhielt ich wertvolle Informationen, wie diese beiden Threadbeiträge eindrucksvoll zeigen.

Von Roland:

…25.06.1944
Beginn des Bandenunternehmen “Adler“, als größtes Unternehmen, welches je auf dem Peloponnes durchgeführt wurde, mit etwa 4 000 Soldaten, geplant für einen Zeitraum von 6 – 8 Wochen, zur Säuberung des Parnon-Gebirges und im allgemeinen Raum Sparta – Leonidion – Astros – Tripolis. Das Unternehmen musste auf Grund der Gesamtkriegslage Anfang Juli 1944 bereits abgebrochen werden
(Hermann F.Meyer, Von Wien nach Kalavryta – Die blutige Spur der 117.Jg.Div durch Serbien und Griechenland, Bibliopolis, Möhnesee-Wameln, 2001, S. 402, 407)

03.07.1944
Kurz vor Beendigung des Unternehmens “Adler“ wurden am 3.7.44 Teile des II. Bataillons, Lw.JgRgt 22 am Stymfalia-See, unweit von Nemea, von starken Bandenkräften, dem 6.ELAS-Regiment, eingeschlossen und hatte dabei empfindliche Verluste von 18 Toten, 29 Verwundeten und 23 Vermissten.
In der griechischen Nachkriegsliteratur vervielfältigte sich jedoch die Anzahl der deutschen Toten erheblich! (HF. Meyer, 117.Jg, S. 407) …

Von Byron:

Hallo Tom,
01-03 Juli 1944: Roland hat das Geschehen richtig beschrieben.
Bei der Durchführung des Unternehmens „Adler“ haben die Deutschen im Sommer 1944 versucht die Partisanen auf dem Peloponnes zu vernichten. Psari (bedeutet Fisch), ist ein Bergdorf auf einer Höhe von etwa 750 m liegend in der Nähe der Stymfalia-See in Arkadien, dort wo Herkules die stymphalischen Vögel tötete. Dort hat das Btl.II des 22. Lw.Feldregiments einen Zug der 5. Kp. von 32 Mann gelassen. Diese behandelten die Dorfeinwohner sehr grob und lagerten an der Strasse nach Siouri auf dem Berg Brekos. Der Rest des Bataillons marschierte weiter zu anderen Dörfern des Stymphalia. Der Notar des Dorfes Giorgos Ikonomopoulos (ein Soldat hatte seine Frau vergewaltigt) schickte eine Nachricht zu den Partisanen der Umgebung die am Abend den Zug angriffen. 16 Soldaten fielen, die restlichen 16 wurden gefangen und am nächsten Tag im Nachbarort Skotini exekutiert.Das Bataillon kehrte zurück und fand im Dorf nur 5 Greise, die Bevölkerung war in die Berge geflohen. Psari wurde verbrant, die Greise erschossen.Der deutsche Schriftsteller und mein unvergesslicher Freund Hermann-Frank Mayer hatte im Jahre 1975 als junger Bursche das Dorf Psari besucht und versuchte von einem Bewohner zu erfahren wie die 16 gefangene Soldaten umgebracht wurden. Er erhielt die Antwort: „Warum willst Du die unangenehme Vergangenheit erwecken. Das waren alles böse Sachen. Setz Dich, trink ein Glas Wein mit mir und gehe Deinen guten Weg“.
Besuche Arkadien, ist eine wunderschöne Gegend, da wo der Gott Pan und Nymphen hausten.

Schnell und unkompliziert bekam ich außerdem vom Bundesarchiv/Militärarchiv per e-Mail eine Kopie der relevanten Seite aus dem Kriegstagebuch:

KTB Kriegstagebuch Nemea | Jaegerregiment 22 | Griechenland„Bei Aufklärungsunternehmen im Raum W Nemea ( 20 NNW Argos ) Kampfgruppe II./Jg.Rgt. 22 ( L ) von starken Bandenkräften eingeschlossen, konnte sich nach O durchschlagen. Empfindliche eigene Verluste ( 18 Tote, 29 Verwundete, 23 Vermißte ).“

Psari

Nun hatte ich zumindest einen Ort: Psari / Peloponnes.

Die Recherche nach Psari im Netz gestaltete sich schwierig. „Psari“ bedeutet auf Griechisch „Fisch“, und so bekam ich neben allerhand leckeren maritimen Kochrezepten und jeder Menge Reisetipps an Griechenlands schöne Küsten nur wenige Ergebnisse, die auf Orte dieses Namens hindeuteten. Da es auf dem Peloponnes mehrere Dörfer namens Psari gibt, galt es zudem gesichert herauszufinden, um welchen es sich in der Vermisstmeldung handelte.

Nach einigen Versuchen mit unterschiedlichen Kombinationen von Suchbegriffen stand fest, dass es nur Psari bei Stymfalia sein konnte, knapp 30 Kilometer südlich von Korinth. Und tatsächlich existierte über dieses Psari eine umfangreiche Website: psarikorinthias.gr.

Psari Korinth Peloponnes Griechenland

Mein Herz schlug schneller, als ich im Archiv der Seite einen ausführlichen Bericht über Kämpfe der griechischen Partisanenarmee ELAS gegen Soldaten der Wehrmacht entdeckte. Sämtliche dort angegebenen Daten spiegelten exakt das Ergebnis meiner bisherigen Recherchen wider.

Als für die Website Verantwortlicher war ein Giannis Skourtis genannt.

Erster Kontakt

Was schreibt man als Deutscher einem Griechen, dessen Vorfahren und Heimatdorf von der Wehrmacht und namentlich vom eigenen Großvater, auf brutalste Weise malträtiert worden waren? Wie wohlgesonnen kann dieser Grieche dem Deutschen sein, zumal sich die aktuelle deutsche Regierung in der Griechenland-Krise als überheblich und oberlehrerhaft aufspielt?

Lange Zeit unternahm ich nichts, um einen Kontakt herzustellen. Zu geringe Aussichten, zu pikant, falscher Zeitpunkt – Ausflüchte gab es stets. Anfang März 2017 fasste ich mir ein Herz und schrieb Giannis Skourtis auf Englisch an. Ihm versichernd, dass mir die Untaten der Deutschen in damaliger Zeit überaus leid täten, teilte ich ihm mit, ich sei der Enkel eines daran beteiligten Wehrmachtssoldaten. Vorsichtig fragte ich, ob er eventuell über weitere Informationen zu dessen Schicksal verfügte oder mir jemanden als Ansprechpartner nennen könne.
Eine Reaktion erwartete ich nicht.

Zwei Tage später wurde ich eines Besseren belehrt. Die Antwort auf meine eMail war voller Verständnis, Freundlichkeit und Herzenswärme. Giannis schrieb, dass „er wünsche, die Zeit zurückdrehen zu können, um diese schrecklichen Ereignisse ungeschehen zu machen“. Das Schicksal meines Großvaters und der anderen Soldaten bedauere er sehr. Dann, wie eine Vorankündigung und gleichsam ein Versprechen an zukünftige Begegnungen:

„I hope that through our communication we will have the chance to know each other better and one day that you will have the chance to come to Greece and visit Psari.“

Von diesem Tag an wurde unser Kontakt intensiver. Giannis ließ nichts unversucht, Details über die damaligen Ereignisse in Psari ans Tageslicht zu fördern. Er sprach mit Zeitzeugen (!), recherchierte in der griechischen Literatur, schickte Fotos und Berichte. Dank ihm enstand ein nahezu lückenloses Journal der ersten Tage im Juli 1944. Es war ein mehr als glücklicher Zufall, dass ich mit Giannis ausgerechnet den leidenschaftlichen Historiker des Ortes kontaktiert hatte.

Nur zu gern hätte ich mich erkenntlich gezeigt. Eine Quelle von Giannis‘ Verständnis mir gegenüber mag die Tatsache sein, dass auch sein Onkel ein Vermisster des Zweiten Weltkriegs ist. Seine sterblichen Überreste werden in den Bergen Albaniens vermutet. Ich versuchte im Gegenzug, Giannis bei seiner Suche zu helfen, konnte aber leider nicht viel ausrichten.

Während unserer Korrespondenz begannen wir beiläufig, uns über Privates auszutauschen. Familienfotos wechselten von der Nordsee an die Ägäis und zurück, wir tauschten Lebensziele und Träume unserer Kinder aus. So entstand mit der Zeit eine Freundschaft, deren Basis mehr beinhaltete als das gemeinsame Interesse an der Vergangenheit.

Als meine Frau Birthe und ich Ende 2017 den Sommerurlaub mit meiner Schwiegermutter Dagmar Neetzel (Elsfleth) und unseren Kindern Paul und Jette (14 und 15 Jahre alt) planten, waren wir uns mit dem Ziel schnell einig: Griechenland. Als Kompromiss an die Bedürfnisse aller wurde ein Hotel nahe der Küstenstadt Ermioni gewählt. Von dort aus sollte es für ein Wochenende nach Psari gehen, wo wir uns mit unseren griechischen Freunden verabredet hatten.